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Stressbewältigung und Achtsamkeit in Unternehmen

Für alle, die es etwas genauer wissen wollen

Nach wie vor können Achtsamkeits- und Meditationsschulungen im unternehmerischen Kontext irritieren: nicht selten denkt der eine oder andere zuerst an Esoterik, Spiritualität oder östliche Weisheitslehren.

Gedanken, die den Blick verengen können. Darum ein kurzer Exkurs zur Forschung – für die Skeptiker und alle, die es etwas genauer wissen wollen.

 

Ende der 70er Jahre hat Professor Jon Kabat-Zinn das Programm Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) an der Universität von Massachusetts eingeführt – und erstaunliche Ergebnisse beispielsweise bei Schmerzpatienten erzielt. Seit dieser Zeit interessieren sich verschiedene wissenschaftliche Disziplinen für die Wirkungen von Achtsamkeit und Meditation, und die Zahl der Studien steigt kontinuierlich an. Wurden Anfang des neuen Jahrtausends jährlich rund 100 Arbeiten zur Meditationsforschung publiziert, liegt diese Zahl derzeit bei ungefähr 250.

 

Allein das MBSR-Programm wird momentan von jährlich etwa 40 neuen Studien intensiv ausgeleuchtet. Medizinerinnen, Psychologen und Neurowissenschaftlerinnen haben Erkenntnisse zusammengetragen, die die Wirksamkeit von Achtsamkeit und Meditation eindrucksvoll belegen.

Die wichtigsten Wirkungen im Überblick

Wer regelmäßig Achtsamkeit praktiziert,

 

  • stärkt das Immunsystem
  • steigert die Konzentrations- und Konfliktfähigkeit
  • revitalisiert die körperlichen und geistigen Ressourcen
  • baut die sozialen Handlungskompetenzen aus
  • schafft Distanz zu Automatismen und Mustern (wie Rechtfertigung, Schuldzuweisung)
  • erlebt eine Förderung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
  • stärkt die Fähigkeit, Krisen zu meistern
  • steigert die empathische (Führungs-)Kompetenz
  • kultiviert positive Emotionen (wie Mitgefühl und Freude)

 

Hier erfahren Sie mehr zu Forschungsergebnissen, beispielsweise der Neurowissenschaften.